Wahlkreis – Themen

Mit meiner Wahl in den Deutschen Bundestag als Abgeordneter des Wahlkreises Altona konnte ich mein Engagement für Altona, für das ich vier Jahre als Bezirksabgeordneter und vier Jahre als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft gearbeitet habe, weiter ausbauen.

Vor Ort in Altona
Durch regelmäßige Stadtteilbesuche und Veranstaltungen in allen Stadtteilen Altonas und den Elbvororten und in vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und der Wirtschaft konnten wir gemeinsam mit den Bezirks- und Bürgerschaftsabgeordneten Antworten und Lösungen auf die „Altonaer Herausforderungen“ finden. Für die Interessen Altonas war ich Ansprechpartner und Vermittler gleichzeitig. Die Verbindung von der Kommunalpolitik bis zur Bundespolitik ist für die Menschen im Wahlkreis und mich wichtig – von der Verkehrsberuhigung in ihrer Straße bis zur Steuerpolitik. Auch war und ist es mir wichtig, bestimmte bundespolitische Inhalte mit den Menschen und Experten dort zu diskutieren, wo Politik auch wirkt und wo die Menschen betroffen sind.

Beispiel: Wissenschaftsstandort Altona immer wichtiger
Mit dem zur Helmholtz-Gemeinschaft gehörenden Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY befindet sich in Altona ein weltweit geachtetes Forschungszentrum der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung, an dem zahlreiche Wissenschaftler arbeiten. Als Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung freue ich mich ganz besonders, dass mit der im Jahre 2007 begonnenen Errichtung des Röntgenlasers XFEL (X-Ray Free-Electron-Laser) ein weiteres herausragendes und zukunftsweisendes Forschungsprojekt in Altona etabliert wird und werde mich weiterhin für eine Intensivierung der Wissenschaftsarbeit im Bezirk Altona einsetzen.

Beispiel: Für einen kompletten A7-Deckel
Nach über dreißig Jahren wird der unsägliche Schnitt quer durch die Stadtteile Othmarschen und Bahrenfeld beseitigt und Altona wieder zusammenwachsen. Seit hier täglich mehr als 130.000 LKW und PKW die A7 befahren, waren weite Teile der hochattraktiven Wohnviertel starkem Verkehrslärm ausgesetzt. Mit dem Bau des Deckels werden endlich die Lärm- und Abgasbelastung der Anwohner erheblich reduziert und ein Zeichen städteplanerischen Gestaltungswillens gesetzt. Ich freue mich für Altona und ganz besonders die betroffenen Stadtteile, sehe aber auch, dass es eine Deckellösung „aus einem Guss“ geben muss, eine klaffende Lücke am nördlichen Tunnelmund ist für mich keine Lösung!

Beispiel: Integrationsarbeit ist Zukunftsarbeit
Bildung darf nach meiner Auffassung nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist für mich der entscheidende Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration. Gerade wir in Hamburg und Altona müssen uns intensiv mit der Frage beschäftigen, wie wir Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft nachhaltig integrieren können, da auch in Altona die Hälfte der Bewohner einen Migrationshintergrund aufweist.
Daher habe ich diese Themen in mehreren Veranstaltungen sowohl in Altona als auch Berlin stets miteinander verknüpft. Besonders erfolgreich war die Ende 2006 stattgefundene Veranstaltung „Zukunftsaufgabe Integration“, für die ich neben unserem Ersten Bürgermeister Ole von Beust und weiteren Hamburger Politikern auch Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, gewinnen konnte.