MARCUSWEINBERG
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DIE ZEIT - Martin Spiewak - April 2019

In England wurde im vergangenen Jahr eine Einsamkeitsministerin ernannt. Länder wie Dänemark oder Australien finanzieren öffentliche Kampagnen gegen die Einsamkeit. Und die große Koalition in Berlin verspricht im Koalitionsvertrag, der "Einsamkeit in allen Altersgruppen vorzubeugen" und "die Vereinsamung zu bekämpfen". Doch was kann die neue Einsamkeitspolitik bewirken? Antworten liefert eine Spurensuche, die von London ins nordenglische Blackpool führt, und von Berlin ins schleswig-holsteinische Norderstedt.

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Ist so etwas auch in Deutschland möglich: Eine landesweite Bewegung gegen das Alleinsein, ein für den Kampf gegen die Einsamkeit zuständiges Kabinettsmitglied? "Bislang schwer vorstellbar", sagt Marcus Weinberg. Der CDU-Abgeordnete sitzt in seinem Bundestagsbüro in Berlin und denkt laut nach. Ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass die Einsamkeit den Weg in den Regierungsvertrag der großen Koalition gefunden hat. Die öffentliche Reaktion darauf war verhalten. "Was hat den Staat die innserseelische Befindlichkeit seiner Bürger anzugehen?", hieß es etwa in der ZEIT. Einen deutlich positiveren Tenor hatten die Zuschriften, die Weinberg auf den Vorstoß bekam: Endlich kümmert sich jemand, schrieben viele. "Das Thema hat keine Lobby", sagt der Abgeordnete. "Wer einsam ist, stellt keine Forderungen."

190404 ZEIT Gegen die Einsamkeit

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