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Informationen zu den aktuellen Maßnahmen rund um die Ausbreitung des Coronavirus

Die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus Covid 19 stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern kontinuierlich daran, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Aber auch jeder einzelne von uns muss nun Verantwortung und Solidarität zeigen. Nur gemeinsam können wir diese Situation bewältigen.

02.03.2020 - Geplante Änderungen stellen das Wohl des Kindes in den Vordergrund

Am heutigen Montag fand die öffentliche Anhörung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung "zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption" im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel des Entwurfs ist die Modernisierung des Adoptionswesens. Angestrebt wird ein rechtlicher Anspruch auf eine fachlich fundierte Begleitung vor, während und nach der Adoption durch die entsprechenden Adoptionsvermittlungsstellen. Die geplanten Änderungen trafen im Ausschuss auf große Zustimmung.

Dazu erklärt Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona:

"Eine Adoption ist eine weitreichende Entscheidung, die das Leben der Herkunftsfamilie, der Adoptiveltern und ganz besonders das Leben des Kindes nachhaltig prägt. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten vor und nach der Adoption gut beraten werden. Der vorliegende Gesetzentwurf legt dazu wichtige Neuerungen vor.

Die geplante Einführung eines Rechtsanspruchs für alle an der Adoption Beteiligten auf nachgehende Begleitung durch eine Adoptionsvermittlungsstelle ist ausdrücklich zu begrüßen. Auch der gesetzliche Auftrag an die Adoptionsvermittlungsstellen, die annehmenden Eltern dahingehend zu beraten, offen mit dem Kind über die Adoption zu sprechen, ist eine wichtige Neuerung. Die Herkunft des Kindes ist ein wesentlicher Teil seiner Identität und damit auch der Familiengeschichte.

Für die Entwicklung der Kinder ist es von großer Bedeutung, zu wissen, woher sie kommen. Ein offener Umgang damit räumt dem Kindeswohl oberste Priorität ein. Bereits vor Beginn der Adoption muss zwischen den Herkunftseltern und den Adoptiveltern ein offener Austausch darüber stattfinden, welcher Kontakt im Sinne des Kindes stattfinden kann und welche Informationen dem Kind zur Verfügung gestellt werden sollten.

Eine weitere wichtige Änderung ist das künftige Verbot von Auslandsadoptionen ohne Unterstützung durch eine Adoptionsvermittlungsstelle. Nur so kann der besondere Schutzstandard für die Kinder garantiert werden.

Für uns gilt es nun die Anhörung schnellstmöglich auszuwerten, damit die angesprochenen Punkte umgehend Eingang in das Gesetz finden."

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