MARCUSWEINBERG
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8.5.2019 - Schön/Weinberg: Kampfansage gegen den Missbrauch von Kindern

Marcus Weinberg: „Kinderschutz kann nicht von der Bundespolitik allein gesteuert werden. Die Länder müssen sich klarer zum Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern bekennen. Der UBSKM kritisiert zurecht, dass immer noch zu wenige Schulen und Kindertageseinrichtungen Schutzkonzepte haben. Die meisten Bundesländer gehen nicht konsequent genug mit dem Thema um.

Familienrichter, Sachverständige, Verfahrensbeistände, Jugendamtsmitarbeiter, Ärzte, Lehrer und Erzieher müssten in Länderverantwortung viel intensiver geschult werden, damit sie Missbrauch erkennen und vermeiden können. Es müssten Qualitätsstandards bei der Fortbildung dieser Berufsgruppen etabliert und durchgesetzt werden. Spezialisierte Fachberatungsstellen müssten flächendeckend vorgehalten werden. Das alles passiert nicht oder viel zu wenig. Daher wäre es wichtig, in den Ländern unabhängige Beauftragte zur Bekämpfung sexuellen Missbrauchs einzusetzen, die das Thema vorantreiben. In Sachen Schutz vor sexuellem Kindesmissbrauch müssen die Länder ihre Hausaufgaben machen.“

PM Schön / Weinberg UBSKM im Ausschuss

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