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Informationen zu den aktuellen Maßnahmen rund um die Ausbreitung des Coronavirus

Die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus Covid 19 stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern kontinuierlich daran, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Aber auch jeder einzelne von uns muss nun Verantwortung und Solidarität zeigen. Nur gemeinsam können wir diese Situation bewältigen.

24.03.2020 – Hamburger Senat sollte Anmietung leerstehender Hotels prüfen!

Im Jahr 2018 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 1.390 Frauen und Mädchen Opfer von "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung". 8.166 weibliche Personen wurden 2018 in Hamburg Opfer eine Körperverletzung. 23,6 Prozent der Täter kamen in dieser Gruppe aus der Familie. Bei erlittener oder angedrohter Gewalt können Frauen Schutz in einem Frauenhaus finden.

Der Bund hat erst kürzlich ein Bundesinvestitionsprogramm für bauliche Maßnahmen in Frauenhäusern und Beratungsstellen gestartet. Bis 2023 stellt er den Ländern 120 Mio. Euro zur Verfügung. Die bestehenden fünf Frauenhäuser in Hamburg verfügen zusammen mit der Koordinierungsstelle über 209 Plätze. Durch die Corona-Krise wird sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten wahrscheinlich noch massiv verschärfen. Der Blick nach China oder nach Spanien zeigt, dass die Maßnahmen zur Reduktion von sozialen Kontakten zu einem Anstieg der Fälle häuslicher Gewalt gegen Frauen geführt haben.

Dazu erklärt Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona:

"Wir werden wahrscheinlich in den kommenden Wochen zusätzliche Schutzunterkünfte für Frauen brauchen. Dafür müssen jetzt schnelle und praktikable Lösungen organisiert werden. Denkbar ist etwa die Anmietung von Hotels, die derzeit leer stehen. Der Hamburger Senat muss rasch ein Konzept vorlegen. Zudem ist die Beratung der Frauen auch weiterhin sicherzustellen etwa durch verstärkte telefonische Beratung oder online-Beratung. Wenn möglich sind die Beratungszeiten zudem auszuweiten. Außerdem ist das Gewaltschutzgesetz konsequent umzusetzen. Es gilt das Motto: "Wer schlägt, der geht". Nicht die bedrohten Frauen müssen die Wohnung verlassen, sondern der Täter kann polizeilich der Wohnung verwiesen werden.

Frauen müssen uneingeschränkt und überall Schutz vor Gewalt, Ausbeutung oder Verfolgung genießen. Es ist auch in diesen schwierigen Zeiten unsere Pflicht, den Schutz der Frauen zu jeder Zeit zu gewährleisten. Die Situation in den Hamburger Frauenhäusern war schon vor der Corona-Pandemie besorgniserregend. Jetzt wird sie sich voraussichtlich noch verschärfen. Die Reduktion sozialer Kontakte,

aber auch die teilweise gravierenden finanziellen Sorgen können dazu führen, dass es vermehrt zu häuslicher Gewalt kommt. Die Belastung für viele Familien ist sehr groß. Wir müssen auf jeden Fall vermeiden, dass betroffene Frauen in dieser Zeit allein gelassen werden. Auch Freunde, Nachbarn und Angehörige sollten besonders aufeinander achten."

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