MARCUSWEINBERG
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Informationen zu den aktuellen Maßnahmen rund um die Ausbreitung des Coronavirus

Die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus Covid 19 stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern kontinuierlich daran, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Aber auch jeder einzelne von uns muss nun Verantwortung und Solidarität zeigen. Nur gemeinsam können wir diese Situation bewältigen.

06.03.2020 – Der Staat ist in der Pflicht, Frauen zu schützen und zu unterstützen

Zum Internationalen Frauentag am 08. März erklärt Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona:

PM-M_Weinberg-Internationaler_Frauentag-200306.pdf

„Unsere „Menschenrechte haben kein Geschlecht!“ (Zitat von Hedwig Dohm 19. Jh.) Frauen genießen uneingeschränkt und überall Schutz vor Gewalt, Ausbeutung oder Verfolgung. Der Staat hat diesen Schutz ohne Wenn und Aber und mit der vollen Härte der gesetzlichen Möglichkeiten zu gewährleisten. In Deutschland tötet jeden dritten Tag ein Mann seine Frau oder Ex-Partnerin. In acht von zehn Fällen von Gewalt in einer Partnerschaft ist das Opfer eine Frau. Ein nicht unerheblicher Teil der Frauen und Mädchen erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt.

Auch in Hamburg sind die Zahlen alarmierend. Im Jahr 2018 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 1.390 Frauen und Mädchen Opfer von „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“. Jeden Tag kommt es mindestens dreimal zu solchen Straftaten!

Wir müssen dafür sorgen, dass die Frauen mit ihren Sorgen nicht alleine bleiben und schnellstmöglich Hilfe und Unterstützung bekommen. Daher haben wir den Schutz vor Gewalt in dieser Wahlperiode zum Schwerpunkt gemacht. Die ersten Ergebnisse sind da. Das Aktionsprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ läuft.

Es besteht aus drei Teilen: erstens einem Runden Tisch, bei dem Bund, Länder und Kom- munen ihre Arbeit zusammenführen, zweitens 120 Millionen Euro Investitionen in den Ausbau der Frauenhäuser und drittens einem Programm zur Entwicklung neuer Ideen zum Schutz von Frauen.

Die Hamburger Frauenhäuser sind seit Jahren überfüllt. Erst jetzt werden neue Plätze eingerichtet und das wahrscheinlich nur, weil der Bund das Geld dafür bereitstellt. Aber auch die Anzahl dieser Plätze genügt nicht.

Es bleibt viel zu tun. Das Tabu, häusliche Gewalt anzusprechen, muss gebrochen werden, und zwar in allen gesellschaftlichen Milieus. Dafür müssen Betroffene, Freunde und Nachbarinnen das Thema und die Hilfsangebote kennen. Es ist wichtig, dass Mädchen frei von Gewalt und selbstbewusst aufwachsen können. Dazu braucht es starke Mütter und Väter. Und schließlich müssen wir stärker gegen Frauenhass im Netz vorgehen.“

PM-M_Weinberg-Internationaler_Frauentag-200306.pdf

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