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06.05.2020 – Bund beteiligt sich mit 550.000 € an der Sanierung des Dampfeisbrechers "Stettin“

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Bei der Hanse Sail 2017 in Rostock kollidierte der Dampfeisbrecher mit einer finnischen Fähre. Dabei wurde der Schiffsrumpf oberhalb der Wasserlinie aufgerissen und nur notdürftig geflickt. Seit Ende Januar liegt die "Stettin" nun im Dock und wird endlich so repariert, dass die Unfallfolgen nicht mehr zu sehen sind. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1, 1 Millionen Euro.

Dazu Marcus Weinberg, Bundestagsabgeordneter für Altona und Hamburg:

„Ich freue mich sehr, dass wir die Reparatur des Dampfeisbrechers "Stettin", der 1981 als technisches Kulturdenkmal anerkannt wurde, mit 550.000 € unterstützen. Für mich ist die "Alte Lady“ eines der schönsten Traditionsschiffe Deutschlands. Schon seit Kindertagen begeistern mich als Altonaer Jung gerade die Traditionsschiffe im Museumshafen Oevelgönne. Mit Traditionsschiffen wie der "Stettin" wird Geschichte bewahrt und für jedermann erlebbar gemacht. Mit der finanziellen Unterstützung würdigen wir auch die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins, der sich dieser Aufgabe verschrieben hat.“

Hintergrund

Bei ihrer in Indienstnahme 1933 ist die "Stettin" der größte Eisbrecher unter deutscher Flagge. Der Eisbrecher sollte den Zugang zum Stettiner Haff und den Seeweg von Stettin nach Swinemünde und zur Ostsee eisfrei halten. Bis 1945 ist das Dampfschiff auf der Oder und der Ostsee im Einsatz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die "Stettin" unter die Verwaltung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hamburg gestellt. Bis 1981 ist sie in eisigen Wintern auf der Unterelbe, auf dem Nord-Ostsee-Kanal, in der Kieler Bucht und auf der Ostsee im Einsatz. 1981 sollte das betagte Dampfschiff schließlich verschrottet werden. Ein gegründeter Förderverein kaufte den Dampf-Eisbrecher und rettete ihn vor diesem Schicksal.

1982 wurde die "Stettin" von den Behörden als technisches Kulturdenkmal anerkannt. Heute ist der Eisbrecher nur noch während der Sommermonate für Gästefahrten auf der Elbe sowie der Nord- und Ostsee unterwegs.

Die "Stettin" hat ihren Liegeplatz im Museumshafen Hamburg Oevelgönne.

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