MARCUSWEINBERG
Logo CDU

Unsere Gesellschaft ist stark und solidarisch, gemeinsam werden wir diese große Krise meistern.

Einsamkeit geht uns alle anDie verstärkte Zunahme von Isolation, Einsamkeit und Depressionen sind die gravierenden Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise. Diese Maßnahmen sind notwendig, haben aber die Folge, dass sich immer mehr Menschen alleingelassen fühlen. Vor allem ältere Menschen verlassen nicht mehr das Haus, Ihre sozialen und familiären Kontakte und Aktivitäten kommen fast vollständig zum Erliegen. Sie leben mehr und mehr allein. Aber auch junge Erwachsene sind von schleichender, aber deutlich zunehmender Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit betroffen. Für alle Generationen ist die aktuelle Situation schwer auszuhalten.

Wir sind soziale Menschen. Wir brauchen Kontakte, Gespräche und soziale Interaktionen. Digitalkonferenzen sind nur ein scheinbarer Ersatz. Unsere Gemeinschaft muss jetzt eine besondere Verantwortung gerade für die Menschen übernehmen, die unter der Einsamkeit leiden. Wir müssen diese Menschen aus ihrer Isolation holen und ihnen das Gefühl geben, weiterhin ein Teil unserer Gemeinschaft zu sein. Wir brauchen dafür die Umsetzung von Ideen und Konzepten, mit denen diese Menschen auch unter den aktuellen Bedingungen von zu Hause aus in soziale Interaktion treten können. Gerade viele älteren Menschen sind von der digitalen Welt weit entfernt. Besuche an der Haustür mit Abstand und medizinischer Maske, Telefonanrufe oder kurze Spaziergänge sind wichtig und können helfen.

Kirchgemeinden, Parteien und Vereine jeglicher Art, Wohlfahrtsverbände, Bürgermeister, die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen, Unternehmen und Gewerkschaften, Freundes- und Familienkreise, Nachbarschaften und Hausgemeinschaften, jede und jeder Einzelne kann dabei helfen, diese Menschen zu erreichen. Fragen Sie sich: Was kann ich tun? Welche Nachbarin habe ich lange nicht gesehen? Welcher Kollege wohnt allein? Mit wem habe ich lange nicht mehr gesprochen? Vielleicht ist es Hilfe beim Vereinbaren des Impftermins, vielleicht Hilfe beim Einkauf oder einfach zu wissen: da ist jemand, der an mich denkt. Lassen wir diese Menschen in dieser schweren Zeit nicht alleine!

Wir brauchen einen gemeinschaftlichen Aufruf aller! Deshalb habe ich die Bundeskanzlerin in einem Schreiben darum gebeten, einen Gipfel mit den zuständigen Vertretern der zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbände (DRK, Caritas, Malteser, Diakonie, etc.) einzuberufen und gemeinsam Konzepte gegen die zunehmende Einsamkeit in der Corona-Krise zu entwickeln.

Das Thema muss uns bewegen. Es gibt bereits viele gute Angebote! Jeder einzelne in unserer Gesellschaft kann hier aktiv werden und einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb habe ich mich zusätzlich an die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey gewandt und sie gebeten, eine bundesweite Kampagne zu starten, analog zu der Kampagne „Gewalt gegen Frauen“, die dazu aufruft, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Mit Hilfe dieser Kampagne kann sowohl auf Hilfsangebote für die Betroffenen, wie dem Silbernetz oder die Telefon-Seelsorge, hingewiesen als auch für eine gesamtgesellschaftliche Unterstützung geworben werden.

Bitte teilen Sie diesen Aufruf, damit auch viele andere mitmachen!

Unsere Gesellschaft ist stark und solidarisch, gemeinsam werden wir diese große Krise meistern.

Cookies erleichtern die Bereitstellung dieses Angebotes. Mit der weiteren Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies im Browser eingesetzt werden. Weitere Informationen ...