MARCUSWEINBERG
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Aufruf für eine menschliche und soziale Gemeinschaft – gemeinsam gegen die Einsamkeit in der Corona-Krise

Die unsichtbaren und schleichenden Folgen der Pandemiebekämpfung sind die Zunahmen von Isolation, Einsamkeit und Depression!

Einsamkeit geht uns alle anWir alle erleben derzeit eine extrem belastende Situation. Die notwendigen und richtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führen zu einem fast vollständigen Erliegen der familiären und sozialen Kontakte und Aktivitäten. Insbesondere viele ältere, alleinlebende Menschen sind verunsichert und trauen sich kaum aus dem Haus.

Die letzten wenigen Kontakte sind noch weniger geworden. Manche gehen nicht mehr zum Arzt oder überhaupt noch vor die Tür, sprechen kaum noch mit anderen Menschen. Sie sind vom sozialen Leben abgeschnitten, ohne die Möglichkeit des persönlichen Austausches, sei es doch nur ein kurzes Gespräch. Wissen wir, wie diese Menschen jetzt leiden?

Verbände, Träger, Initiativen aus den Bereichen der Sozial- und Altenarbeit oder die Tafeln berichten, dass ältere Menschen aus Verunsicherung und Angst nicht mehr kommen. Die Generation, der wir so viel verdanken, leidet oft still! Und sie sterben still und allein! Aber auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind zusehends von Einsamkeit betroffen. Man spielt und sitzt nicht mehr zusammen. Für alle Generationen ist die aktuelle Situation schwer auszuhalten.

Aufschrei einer couragierten Gemeinschaft

Wir dürfen die von Isolation und Einsamkeit Betroffenen, besonders die älteren Menschen, nicht für unser gewachsenes Sozialwesen verlieren. Keiner soll alleine bleiben! Unsere Gemeinschaft muss Verantwortung übernehmen - für diese Menschen wie für den sozialen Zusammenhalt.

Jetzt handeln! Eine konzertierte Aktion der „Brücken der Gemeinschaft“

Wir rufen deshalb jeden in unserem Land auf, nach seinen Möglichkeiten und in seiner Zuständigkeit in den kommenden Wochen Brücken der Gemeinschaft zu bauen! Kirchgemeinden, Parteien und Vereine jeglicher Art, Wohlfahrtsverbände, Bürgermeister, die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen, Unternehmen und Gewerkschaften, Freundes- und Familienkreise, Nachbarschaften und Hausgemeinschaften, jede und jeder Einzelne soll in seinem Umfeld aktiv werden!

Fragen Sie sich: Was kann ich tun? Welche Nachbarin habe ich lange nicht gesehen? Welcher Kollege wohnt allein? Mit wem habe ich lange nicht mehr gesprochen? Telefonanrufe, kurze Kontakte an der Haustür mit Abstand und medizinischer Maske oder kurze Spaziergänge können ein Teil der Lösung sein. Wir müssen jetzt insbesondere die erreichen, die allein wohnen oder sonst keine Ansprechpartner haben. Jeden von ihnen muss in den kommenden Tagen und Wochen jemand fragen: Wie geht’s Dir? Was brauchst Du? Vielleicht ist es Hilfe beim Vereinbaren des Impftermins, vielleicht Hilfe beim Einkauf oder einfach zu wissen: da ist jemand, der an mich denkt.

Bitte teilen Sie diesen Aufruf, wenn Sie an der Aktion „Brücken der Gemeinschaft“ teilnehmen!
Bitte teilen Sie diesen Aufruf, damit auch viele andere mitmachen!

www.marcusweinberg.de/aktuelles/sonstiges/keiner-bleibt-alleine-bruecken-der-gemeinschaft.html

Unsere Gesellschaft ist stark und solidarisch, gemeinsam werden wir diese große Krise meistern

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