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Marcus Weinberg Altona Keine-Schliessung-der-Postfiliale-Blankenese

Die Deutsche Post hat sich dazu entschieden die Filiale in der Blankeneser Bahnhofstraße zu schließen. Auch in den Stadtteilen Rotherbaum und Volksdorf soll es zu Schließungen in 2021 kommen. Die voranschreitende Digitalisierung und mangelnder Wirtschaftlichkeit werden hierbei als Gründe angeführt.

Die Post-Universaldienstleistungsverordnung regelt, dass in Städten mit über 4.000 Einwohnern eine Filiale in maximal zwei Kilometern verfügbar sein muss. Mittlerweile gibt es diverse Petitionen der betroffenen Anwohner, die gegen die Schließung sind. Auch die CDU-Fraktion Altona hat sich mit einem entsprechenden Antrag für den Erhalt der Filiale ausgesprochen.

Dazu erklären Marcus Weinberg, Bundestagsabgeordneter für Altona und Dr. Anke Frieling, Wahlkreisabgeordnete für Blankenese:

„Die geplante Schließung der Postfiliale ruft in Blankenese große Sorge und Bestürzung bei den Menschen hervor. Diese Postfiliale ist sehr gut frequentiert und für viele Anwohner und Anwohnerinnen ein wichtiger sozialer Bezugspunkt. Zudem ist diese Filiale nicht nur für die Grundversorgung mit Postdienstleistungen der Blankeneser wichtig – auch aus Sülldorf und Nienstedten kommen die Menschen, da die dortigen Service-Agenturen eben nicht den vollen Service bieten. Ganz abgesehen davon, dass die Räumlichkeiten in Corona-Zeiten viel zu eng und klein sind. Unstrukturierte Öffnungszeiten tun ihr übriges, um diese Agenturen unattraktiv zu machen.

Die Unzufriedenheit der Menschen ist groß und wir haben uns in einem Brief an die Post für einen Erhalt der Filiale ausgesprochen. Auch unterstützen wir den entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion Altona. Sollte der Erhalt der Filiale nicht möglich sein, müssen geeignete Alternativen gefunden werden, die das große Kundenaufkommen und die bisher angebotenen Dienstleistungen in gleichem Maße betreuen können.“