MARCUSWEINBERG
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Gleichberechtigung ist
Voraussetzung und Motor

drei Generationen FrauenIm Grundgesetz ist das spezielle Diskriminierungsverbot verankert, welches eine Benachteiligung oder Bevorzugung wegen des Geschlechts verbietet. Politik für Frauen ist somit Politik, die Gleichberechtigung zum Ziel hat. Nicht Politik gegen Männer.

Sich im gewählten Lebensmodell wohl fühlen können

Gleichberechtigte Chancen der Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung sind der Kern der Gleichstellungspolitik der Union. Die Gleichberechtigung ist Voraussetzung und Motor für nachhaltige Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, national und international. Dabei ist für uns die Freiheit, selbst zu entscheiden, welches Lebensmodell eine Frau oder ein Mann führen will, zentral. Für uns zählt vor allem, ob sich Menschen in dem von ihnen gewählten Lebensmodell wohl fühlen.

Respekt und Toleranz gegenüber allen Lebensweisen zeigen

Nicht der Staat oder andere - auch nicht feministische Konzepte - sollen für das Individuum entscheiden, was gut für es ist, sondern nur der informierte und einwilligungsfähige Mensch selbst für sich. Insofern haben wir Respekt und Toleranz gegenüber allen Lebensweisen zu zeigen. Das heißt z. B. in der Familienpolitik: Hausfrau/-mann, Teilzeit, Vollzeit arbeitende Eltern sind von staatlicher Seite nach ihren jeweiligen Bedürfnissen gleichermaßen zu unterstützen. 

Frauen langfristig die gleichen Chancen ermöglichen

GleichberechtigungWeil Frauen in der Arbeitswelt, gerade in Führungspositionen noch unterrepräsentiert sind, achten wir hier besonders auf ihre Möglichkeiten. Der Frauenanteil in den Vorständen der Top 200 Unternehmen in Deutschland beträgt 8,1 Prozent und der in den Vorständen der DAX 30 Unternehmen sind es 13 Prozent.

Verschiedene Maßnahmen wurden bereits getroffen. Mit dem Entgeldtransparenzgesetz sind wir der Entgeldgleichheit näher gekommen, Für Betroffene wollen wir bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gezielte Beratungs- und Unterstützungsangebote schaffen sowie zertifizierte Prüfverfahren für Unternehmen anbieten. Die flexible Frauenquote für das Top-Management in großen Unternehmen ist ein Versuch, die sogenannte gläserne Decke aufzubrechen, damit Frauen langfristig die gleiche Chance auf Top-Führungspositionen haben wie Männer.

Familienfreundliche Personalpolitik und Infrastruktur im Fokus

Weiterhin ist insbesondere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erwähnen, dabei stehen sowohl die familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen als auch eine unterstützende, familienfreundliche Infrastruktur vor Ort im Fokus. Auch wollen wir die Aufwertung frauenspezifischer Berufe im sozialen, erzieherischen Bereich und bei haushaltsnahen Dienstleistungen voranbringen.

Der öffentliche Dienst als Vorbild für die Privatwirtschaft

Im öffentlichen Dienst werden wir einen großen Schritt vorankommen: Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2025 die Leitungspositionen gleichberechtigt mit Frauen und Männern zu besetzen. Führungspositionen in Teilzeit werden wir stärker als bisher ermöglichen und im Rahmen dienstlicher Beurteilungen werden wir künftig Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege berücksichtigen. So wird der öffentliche Dienst Vorbild für die Privatwirtschaft.

Politik wird vielfältiger durch Frauen

junge FrauenAn der Spitze der CDU steht eine starke Frauenriege mit der Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und unserer Parteivorsitzenden Angela Merkel. Wir wollen insbesondere die politische Teilhabe von Frauen weiter voranbringen. Mit Angela Merkel ist es heute für junge Mädchen selbstverständlich, dass das höchste Regierungsamt mit einer Frau besetzt ist. Das ist wichtig, damit Mädchen und Frauen diesen Weg selbstbewusst einschlagen. Politik wird vielfältiger und reicher, wenn wir die Vielfalt der Geschlechter und andere gesellschaftliche Aspekte in die Politik einbringen.

Maßnahmen in der Gesetzgebung und in der Beratung

Zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechtes der Frauen gehören auch die Verschärfung des Sexualstrafrechts, des Prostituiertenschutzgesetzes und die Umsetzung der Istanbul-Konvention. Diese Maßnahmen haben zur Verbesserung der Situation von gewaltbetroffenen Frauen geführt.

Die Verpflichtungen aus der Istanbul-Konvention werden wir weiterhin umsetzen und dazu ein Aktionsprogramm zur Prävention und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder auflegen und die Hilfestrukturen verbessern. Wir wollen das bundesweite Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Frauen ausbauen, besser bewerben und die Online-Beratungsangebote erweitern. Die anonymisierte Beweissicherung bei Gewalt- und Missbrauchsfällen werden wir in ganz Deutschland ermöglichen.

Für eine Gesellschaft ohne Sexismus

In einer offenen, modernen und gleichberechtigten Gesellschaft hat Sexismus keinen Platz. Wir wollen Sexismus bekämpfen, Maßnahmen dagegen entwickeln und erfolgreiche Projekte fortführen.

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